Taman Negara
30.12.2007
31.12.2007
33 °C
Am Programm stand diesmal die Fledermaushoehle sowie der Besuch des Orang Asli Village und Rapid shooting.
Fledermaushoehle Gua Telinga: Sie ist ein beliebtes Ziel. Zuerst laesst man sich ueber den Sungai Tahan zum suedlichen Ufer des Flusses uebersetzen, wo der Weg beginnt.
Diesmal hatten wir einen Fuehrer "Sam" ganz fuer uns alleine. Schon auf dem Hinweg zur Hoehle zeigte er uns Elefantespuren (die frisch von der Frueh stammten), Termitenbauten und erzaehlte uns weitere interessante Dinge. Diese Hoehle ist allerdings nichts fuer Klaustrophobiker geschweige denn fuer dicke Leute. Schon am Hoehleneingang fuehrt ein kleines Loch durch das man kriechen muss in das Hoehleninnere. Weiter gebueckt und teils kriechend (mit Lampe) ueber glitschige Felsen folgten wir Sam. Einmal mussten wir sogar durch knoechelhohes Wasser. In der Mitte der Hoehle angelangt hingen 10000 von Fledermaeusen und teilweise flatterten sie ueber unsere Koepfe hinweg. 
Ausserdem sahen wir noch eine Kroete und eine Schlange (ernaehrt sich von diesen Fledermaeusen). In der Hoehle stinkt es ziemlich, den Geruch praegt der auf den Felsenklebende Fledermauskot. Ein winziges Loch durch das wir durchrobbten, fuehrte uns aus der Hoehle, wo wir dann nur noch ueber ein paar Felsen hinaufklettern mussten. Auf dem anschliessendem Weg ins Orang Asli Village, kam uns eine grosse Gruppe Japaner ohne Guide entgegen. Sam schuettelte nur den Kopf und meinte, er verstehe nicht, dass man soviel Geld fuer eine Reise ausgibt und die paar Ringit fuer einen Fuehrer nicht investiert. Das Leben sei doch wohl mehr wert. Denn vor einiger Zeit stellte sich vor Sam eine Cobra auf. Er wisse nicht wie Menschen ohne Guide auf so eine Begegnung reagieren.
Als wir im Orang Asli Village ankamen, zeigte und erzaehlte uns Sam viele Details ueber die Urwaldmenschen und Ihr Leben im Dschungel. Sie zeigten uns wie sie Feuer machen, Pfeile schnitzen, wie sie Blaetter benutzen die als Schleifpapier dienen usw. 
Sie weihten uns ins Blasrohrschiessen ein. Wir durften auf eine 10 Meter entfernte Stoffente schiessen. Ich traf sofort *g* Wahrend das starke Geschlecht daneben schoss *g*.
Rapid Shooting: Diese Aktivitaet durften wir nach dem Mittagessen geniessen *g*. Was das eigentlich ist, wissen wir bis heute nicht. Wir dachten es sei eine Art Rafting. Wir (der Lenker, ein weiterer Malaye und wir) fuhren mit einem Boot ca. eine halbe Stunde stromaufwaerts. Wobei nach 20 Minuten der Lenker einen Stopp machen musste, um Wasser aus dem Boot zu schoepfen. An einem Nebenfluss machten wir den naechsten Halt. Wir sollten aussteigen (aber wohin Fragezeichen). Der Malaye marschierte zielstrebig den klaren Nebenfluss hinauf (im Wasser). In der festen Annahme, dass das unser Guide ist, versuchten wir mit ihm Schritt zu halten. Das war aber nicht sehr leicht, er hatte SChuhe an und wir waren blossfuessig unterwegs. Als er sich auf einen Stein niederliess und wir ihn endlich eingeholt haben, fragten wir ihn, was wir hier machen sollen. Er antwortete " I don't know, I'm a tourist like you". Shit. Der Fahrer sagte ihn auf malayisch wir sollten hier schwimmen. Da wir aber darauf keine Lust hatten, stapften wir zurueck zum Boot und gaben dem Fahrer zu verstehen, dass dies keinen Spass macht und er zurueckfahren sollte. Das starke Geschlecht fragte den Lenker, was denn ueberhaupt diese "Pimperlfahrt" sein soll Fragezeichen.
Naja als wir dann wieder einstiegen, mussten wir anstatt wie bei der Herfahrt, ganz hinten Platz nehmen. Ich wusste was jetzt kommen wird. Der Fahrer raste kreuz und quer ueber den Fluss, sodass das Wasser nur so auf uns einschoss. Pitsch Patsch Nass (hatten die komplette Kleidung an, als haetten wir geduscht) kamen wir am Headquarter an.







