Taman Negara
29.12.2007
31.12.2007
Nach dem Fruestueck (Western Style: Muesli, Toast, Kaese, Marmelade...) kutschierte uns unser Driver zum Headquarter. Von dort brachen wir um 9.30 Uhr zum Canopy Walk auf (6Spaziergang in 20 bis 45 Metern Hoehe ueber 6 lange Haengebruecken und 5 Plattformen, die in den sonst verschlossenen Wipfelregionen des Regenwaldes zeigen). 
Danach marschierten wir durch den Dschungel zu 2 Aussichtspunkten (Teresek Hill). Auf dem Weg erfuhren wir durch unseren Guide viele interessante Sachen ueber Leben und Vegetation im Regenwald. Nach dem Mittagessen starteten wir gemeinsam mit dem norwegischen Paerchen (haben bereits am Vortag mit ihnen diese Tour ausgemacht) einen Bootstrip ueber den Sungai Tahan durch den Dschungel hinauf zu den Stromschwellen Lata Berkoh. Diese 20-minuetige Bootsfahrt war wirklich einzigartig. Danach mussten wir allerdings nochmal 20 Minuten entlang des Ufers zur Swimming Area zum Miniwasserfall marschieren. Dort angekommen sprangen wir in den glasklaren erfrischenden Fluss, welcher vom hoechsten Berg des Taman Negara hinabfliesst.
Beim Abendessen sorgten wir wieder fuer Gelaechter. Diesmal war nur noch das italienische Paerchen sowie das Person sowie wir zu Tisch. Auf den Plaetzen standen jeweils ein flacher Teller, Gabel und Loeffel (Messer wird in Malaysia nie verwendet), eine kleine Glasschuessel sowie insgesamt 2 Suppenaehnliche Plastikschuesseln, die auch unbedingt auf unseren beiden Plaetzen stehen mussten. Wir schoepften uns Suppe in die beiden grossen Schuesseln und eroeffneten das Dinner. Waehrend wir unsere Suppe loeffelten, ueberlegten wir die ganze Zeit, wofuer die kleinen Glasschuesseln sind. Es gab ja keinen Salat. Als wir aufblickten und uns in der Runde umsahen, bemerkten wir, dass alle anderen ihre Suppe aus den kleinen Glasschuesseln assen. Peinlich beruehrt stellten wir fest, dass wir aus den einzig grossen Schuesseln die am Tisch standen assen. Wir fragten nach, wofuer eigentlich "unsere Schuesseln" gedacht seien. Keiner konnte sich das Grinsen verbergen und nach dem kurzen Gelaechter teilte uns der Italiener mit (Gastgeber haette wohl hoefflichkeitshalber nichts gesagt), dass diese die "Muelleimer" fuer Graeten und Essensabfaelle sind. Nachdem wir unsere Suppe fertiggeloeffelt haben, stellte wir sie auch wieder mit den Worten "Now we have finished, you can put your bones inside" zur Verfuegung *g*.
Nach dem Abendessen machten wir uns auf den Nightwalk (mit Taschnlampen bewaffnet) auf, eine zweistuendige Wanderung durch den Regenwald. War sehr beeindruckend. Unser Guide zeigte uns viele Insekten wir Skorpione, Raupe (12 cm), Termiten, Hunting Spider (10cm), Grashuepfer, wandelndes Blatt, Sticking Insects (sehen aus wie Ast), Gluehwuermchen; sowie bunte schlafende Voegel; Samba Hirsche und fluoriszierende Pilze.
Posted by JuG 1:08 AM Archived in Malaysia Comments (0)
Man glaubt gar nicht dass man fuer ca. 4km 3 Stunden benoetigen kann. Nur unsere Route aenderten wir. Wir entschieden uns nicht bis nach Brinchang durchzukaempfen, sondern wollten nur noch so schnell wie moeglich zurueck nach Tanah Rata. Deshalb nahmen wir jetzt den Weg 6, der auf jeden Fall um Einiges leichter war....naja dachten wir zuerst, denn als wir den ersten kleinen Abschnitt hinter uns hatten, erstreckte sich ploetzlich wieder ein endloslanger Wurzelberg, den wir hinaufkraxeln mussten. "Wieder hinauf, wann gehts endlich bergab Fragezeichen, wir mussten ja schon am hoechsten Punkt sein...heul und keuch". Und zu unserer Freude ging es dann doch endlich bergab :-). Natuerlich mit der selben Steigung, wie es auch schon voher hinauf ging :-( ...heul. 

Nach einer Besichtigung der Teefabrik, haben wir uns in dem Shop mit Tee eingedeckt und im Restaurant natuerlich auch noch welchen getrunken. Der Taxifahrer wartete in der Zwischenzeit auf uns und brachte uns dann in unser Hotel, wo wir unsere wohlverdiente Dusche nahmen, zurueck.
Die Wege sind nicht wie im Reisefuehrer schlecht sondern eher gar nicht beschrieben. Zumindest am Gipfel wussten wir nicht mehr weiter.
Nach einigen Irrlaeufen entschlossen wir uns den selben Weg retour zu nehmen, den wir bereits gekommen waren. Im dichten Dschungel war auch das Licht (es war bereits 17 Uhr) nicht mehr das Beste. Nachdem es dann auch noch zu regnen begonnen hatte, durften wir das erste Mal unsere Regenjacken benutzen, die wir zum Glueck nach vorheriger Ueberlegung doch eingepackt hatten. Durch das nasse Erdreich war der Abstieg noch schwieriger. Die Baumwurzeln, das Laub und der Untergrund waren enorm glitschig. Pitsch-Nass und noch bei Tageslicht waren wir wieder in unserem Quartier zurueck. 

