A Travellerspoint blog

Melaka

02.01.2008, 20.45 Uhr

semi-overcast 30 °C
View KL nach Melaka on JuG's travel map.

Heute sind wir bereits um 7.45 Uhr aus den Federn gekrochen. Da es gestern (bzw. Heute) nach unserem Reiseberichteintrag schon 01.15 Uhr gewesen ist, waren wir heute frueh ein wenig muede. Waehrend wir bereits am Busbahnhof standen, konnten sich die beiden Langschlaefer wiedereinmal ausschlafen (ihr Weg fuehrt nach Laos). Wir waren um 08.45 am Busbahnhof und haben uns fuer den 9.30er Bus nach Melaka angemeldet (11 Ringit pro Person sind 2,20 Euro). Der Bus stand bereits auf der Platform, aber wir durften noch nicht einsteigen. Da dieser Busbahnhof eine Art Tiefgarage ist und die Wahnsinnigen die Motoren laufen lassen, hatte es einen fuerchterlichen Gestank. Der Laerm dazu war unausstehlich, weshalb wir fruehstuecken gingen. Als wir um 9.15 Uhr zurueck kamen, fehlte von unserem Bus jede Spur. Hektik - Nervositaet - Wo ist dieser sch... Bus Fragezeichen. Wir wussten aber bereits, dass sich der Bus sicher nicht an den Fahrplan gehalten hatte und weg war (das waere der OEBB nicht passiert :-). Der naechste Bus nach Melaka, der um 10 Uhr (laut Fahrplan) abfahren sollte, fuhr bereits ein. Einziges Problem war, wir hatten rosa Karten fuer 9.30 Uhr, alle anderen Blaue fuer 10 Uhr. Ein freundlicher junger Chinese (er hatte die blauen Fahrkarten fuer 10 Uhr) half uns mit dem Buschauffeur zu verhandeln und ihm unsere Situation zu erklaeren. Wir durften dann wirklich noch mit und ergatterten dabei die letzten beiden Plaetze. Somit war der Bus voll und der nette Chinese mit gueltigem Ticket hatte keinen Platz mehr und durfte nicht mehr einsteigen. (Hauptsache wir waren drin *g*).


Um 12.30 Uhr sind wir in Melaka angekommen, wohnen im Heeren House, einem alten chinesischem Haus mit Blick auf dem Fluss. Das Zimmer ist sehr schoen (wieder mit Fenster).
Nach unserer Ankuft haben wir uns sofort auf dem Weg gemacht, die Stadt zu erkunden. Eine wohltat nach dem schrecklichen KL.DSCF4408.jpg
Es gibt hier viele Troedellaeden, Antiquitaetenlaeden, Boutiquen und viele Galerien. Ueberhaupt diese bunt bemalten und reich verzierten Fassaden machen im Gegensatz zu Chinatown in KL und Penang einen friedlichen Eindruck. Es gibt hier ganz tolle Holzfiguren und Kunsthandwerk und das spott billig. Es tut richtig weh, aber man kann nichts einkaufen, da wir es nicht nachhause transportieren koennen.
Es ist jetzt 20.45 Uhr, Abendessen haben wir bereits eingenommen, werden aber noch eine kleine Runde drehen und durch die Gassen schlendern. Morgen fahren wir bereits um 9 Uhr mit dem Bus nach Singapur.

Posted by JuG 02.01.2008 4:32 AM Archived in Malaysia Comments (0)

Kuala Lumpur

01.01.2008

semi-overcast 33 °C

Ueber den Daechern von KL

Bevor wir mit unserem heutigen Bericht beginnen, ein kleiner Nachsatz von gestern. Als wir um halb 3 Uhr Frueh ins Hotel reingingen und die Lobby betraten, merkten wir Vier gleichzeitig, dass wir im falschen Hotel standen, naemlich im China Town Inn, statt im China Town II (na wenn die auch fast gleich heissen und nur 3 Haeuser entfernt von einander stehen, kann dass schon passieren).
Trotz der kurzen Nacht standen wir bereits um 9 Uhr auf, waehrend mein Vater und Bruder noch schliefen. Wir marschierten durch die Gassen in Chinatown, wobei wir eine Seitengasse aber besser meiden haetten sollen. Diese Gasse fuehrte vorbei an zahlreichen Fleischverkaufsstaenden. Der Gestank war ekelhaft, wir sind dann immer schneller geworden und fast durchgelaufen. Totes Fleisch wurde dort bei 33 Grad gerade zerlegt uns hat es gereckt.

Um 12 Uhr sind wir dann zum Hotel zurueckgegangen (diesmal auf anhieb ins Richtige). Wir haben dann die beiden Langschlaefer aufgeweckt. Waehrend sich die zwei noch frisch machen mussten, marschierten wir in der Zwischenzeit los. Wir Vier verabredeten uns um 13.30 Uhr beim Eingang der Petronas Towers.DSCF4276.jpg
Wir Zwei machten uns in der Zwischenzeit zum Hardrockcafe auf. Um 13.30 Uhr standen wir dann wie verabredet bei den Towers, nur von den Beiden Langschlaefern fehlte jede Spur. Nach mehrmaligen Versuchen, sie ueber SMS zu erreichen (es kam einfach keine Antwort), machten wir dann einfach alleine unsere Tour weiter. Als erstes sind wir auf die Twin Towers Bridge gefahren. Wir hatten Glueck, dass wir ueberhaupt hinaufkamen. Denn am Eingang sagte man uns, man muesse reservieren und fuer heute gebe es nichts mehr wir sollen morgen wieder kommen. Nachdem wir aber so traurig dreingeschaut haben und wir ihnen mitteilten, dass wir morgen bereits abreisen, hatten die Malayen ein erbarmen mit uns. Sie fragten uns noch aus welchem Land wir kamen und gaben uns dann die Tickets.
Oben hatten wir einen wunderschoenen Ausblick ueber KL.
Spaeter sind wir weiter zum KL Tower, das dritthoechste Gebaeude der Welt. Um insgesamt 8 Euro sind wir mit dem Lift hinaufgefahren. Wir hatten wieder einen wunderschoenen Rundumblick.
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Zum Abschluss marschierten wir noch in den Lake Garden, eine wunderschoene Anlage im Gegensatz zu der erdrueckenden Stadt KL.
Zurueckgekehrt im Hotel trafen wir auf die beiden Langschlaefer, die wir noch im Bett vorfanden (es war jetzt bereits 20 Uhr). Angeblich waren sie aber schon auf und haben sich auf dem Weg zum Treffpunkt verlaufen und sind deshalb erst um 14.10 Uhr bei den Twin Towers angekommen. Das Problem an der ganzen Sache war, dass die SMS von uns nie angekommen sind. Gemeinsam machten wir uns dann am Abend zum Nachtmahl auf.
Auf dem Markt heute Vormittag haben wir gesehen, dass es wirklich keine Durian war sondern eine Jackfruit , die wir damals in Georgetwown gekostet haben. Sie schmeckte aber trotzdem nach Kaese.
KL werden wir morgen verlassen. Uns hat es hier nicht so wirklich gefallen. Nach den vielen kleineren Staedten durch Malaysien hat uns KL mit den Wolkenkratzern, Verkehr, Menschen und Muell richtig erdrueckt.
DSCF4390.jpgWir freuen uns auf die morgige Weiterfahrt nach Melaka. Hoffentlich dann ein Zimmer mit Fenster.

Posted by JuG 7:49 AM Archived in Malaysia Comments (0)

Kuala Lumpur

31.12.2007

sunny 33 °C

Happy New Year!

Gestern sind wir von unserer Unterkunft im Taman Negara um 9 Uhr abgereist. Es war bisher das schoenste Quartier und auch das Gemuetlichste. Am letzten Abend sind wir mit dem Italienern und der neu angekommenen Schweizer Familie bis 23.30 Uhr gesessen und haben getratscht.
Nach der zweistuendigen Bootsfahrt - ein schoener Abschluss - stiegen wir wieder zweimal in einen Bus um, ehe wir um 16 Uhr voellig erschoepft in KL ankamen. Voellig erdrueckt von den riesigen Hochhaeusern und den Menschenmassen trafen wir auf meinem Vater und Bruder. Die beiden sind von Kambodscha angereist. Wir haben uns ein Hotel in Chinatown gesucht. War nicht leicht noch eines zu finden. Wir wohnen jetzt im China Town Inn II. Wir haben kein Fenster, also nicht nur die Stadt ist erdrueckend auch unser tolles kleines Zimmer. Zwei Naechte bleiben wir hier.
Am Abend haben wir nach einem Plaetzchen zum Feiern gesucht. Zuerst waren wir am Merdeka Square, der uns aber nicht so zugesagt hatte. Zwischendurch wurden wir von ein paar Pressefotografen angehalten. Wir durften fuer die Zeitung mit einem Schild "2008" posieren. Also wir muessen dann rausgehen und Zeitungen nach uns durchstoebern *g*. Wir zogen dann weiter zu den Petronas Towers, hier gab es ebenfalls einen Countdwown. Die Menschenmassen waren gewaltig. Zum Glueck bekamen wir aber gerade noch einen Platz in einem Cafe direkt vor dem Platz, sodass wir um Mitternacht das riesige Feuerwerk gut beobachten konnten.
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Auch unsere norwegischen Freunde stiessen zu uns, sodass wir also zu 6 Silvesterfeierten. Nur die Bar sperrte um Mitternacht zu und wir sassen bis 2 Uhr Frueh im Trockenen (naja es hat ein bisschen getroepfelt, aber da es so schwuel ist, ist das sehr angenehm). Das Feuerwerk war bombastisch und merkwuerdiger Weise leerte sich der Platz um 00.20 Uhr. Nur die Touristen (weissen) sassen noch in diesem Cafe, waehrend ihnen ohne Vorwarnung die Tische entrissen wurden *g*. Es war auch die erste Stadt ohne Betrunkene Leute, denn es ist schwer hier ueberhaupt ein Bier zu bekommen. Trotzdem war es gemuetlich und wir hatten viel Spass.

Posted by JuG 6:36 PM Archived in Malaysia Comments (0)

Taman Negara

30.12.2007

sunny 33 °C

Am Programm stand diesmal die Fledermaushoehle sowie der Besuch des Orang Asli Village und Rapid shooting.

Fledermaushoehle Gua Telinga: Sie ist ein beliebtes Ziel. Zuerst laesst man sich ueber den Sungai Tahan zum suedlichen Ufer des Flusses uebersetzen, wo der Weg beginnt.
Diesmal hatten wir einen Fuehrer "Sam" ganz fuer uns alleine. Schon auf dem Hinweg zur Hoehle zeigte er uns Elefantespuren (die frisch von der Frueh stammten), Termitenbauten und erzaehlte uns weitere interessante Dinge. Diese Hoehle ist allerdings nichts fuer Klaustrophobiker geschweige denn fuer dicke Leute. Schon am Hoehleneingang fuehrt ein kleines Loch durch das man kriechen muss in das Hoehleninnere. Weiter gebueckt und teils kriechend (mit Lampe) ueber glitschige Felsen folgten wir Sam. Einmal mussten wir sogar durch knoechelhohes Wasser. In der Mitte der Hoehle angelangt hingen 10000 von Fledermaeusen und teilweise flatterten sie ueber unsere Koepfe hinweg. DSCF4221.jpg
Ausserdem sahen wir noch eine Kroete und eine Schlange (ernaehrt sich von diesen Fledermaeusen). In der Hoehle stinkt es ziemlich, den Geruch praegt der auf den Felsenklebende Fledermauskot. Ein winziges Loch durch das wir durchrobbten, fuehrte uns aus der Hoehle, wo wir dann nur noch ueber ein paar Felsen hinaufklettern mussten. Auf dem anschliessendem Weg ins Orang Asli Village, kam uns eine grosse Gruppe Japaner ohne Guide entgegen. Sam schuettelte nur den Kopf und meinte, er verstehe nicht, dass man soviel Geld fuer eine Reise ausgibt und die paar Ringit fuer einen Fuehrer nicht investiert. Das Leben sei doch wohl mehr wert. Denn vor einiger Zeit stellte sich vor Sam eine Cobra auf. Er wisse nicht wie Menschen ohne Guide auf so eine Begegnung reagieren.

Als wir im Orang Asli Village ankamen, zeigte und erzaehlte uns Sam viele Details ueber die Urwaldmenschen und Ihr Leben im Dschungel. Sie zeigten uns wie sie Feuer machen, Pfeile schnitzen, wie sie Blaetter benutzen die als Schleifpapier dienen usw. DSCF4243.jpg
Sie weihten uns ins Blasrohrschiessen ein. Wir durften auf eine 10 Meter entfernte Stoffente schiessen. Ich traf sofort *g* Wahrend das starke Geschlecht daneben schoss *g*.

Rapid Shooting: Diese Aktivitaet durften wir nach dem Mittagessen geniessen *g*. Was das eigentlich ist, wissen wir bis heute nicht. Wir dachten es sei eine Art Rafting. Wir (der Lenker, ein weiterer Malaye und wir) fuhren mit einem Boot ca. eine halbe Stunde stromaufwaerts. Wobei nach 20 Minuten der Lenker einen Stopp machen musste, um Wasser aus dem Boot zu schoepfen. An einem Nebenfluss machten wir den naechsten Halt. Wir sollten aussteigen (aber wohin Fragezeichen). Der Malaye marschierte zielstrebig den klaren Nebenfluss hinauf (im Wasser). In der festen Annahme, dass das unser Guide ist, versuchten wir mit ihm Schritt zu halten. Das war aber nicht sehr leicht, er hatte SChuhe an und wir waren blossfuessig unterwegs. Als er sich auf einen Stein niederliess und wir ihn endlich eingeholt haben, fragten wir ihn, was wir hier machen sollen. Er antwortete " I don't know, I'm a tourist like you". Shit. Der Fahrer sagte ihn auf malayisch wir sollten hier schwimmen. Da wir aber darauf keine Lust hatten, stapften wir zurueck zum Boot und gaben dem Fahrer zu verstehen, dass dies keinen Spass macht und er zurueckfahren sollte. Das starke Geschlecht fragte den Lenker, was denn ueberhaupt diese "Pimperlfahrt" sein soll Fragezeichen.
Naja als wir dann wieder einstiegen, mussten wir anstatt wie bei der Herfahrt, ganz hinten Platz nehmen. Ich wusste was jetzt kommen wird. Der Fahrer raste kreuz und quer ueber den Fluss, sodass das Wasser nur so auf uns einschoss. Pitsch Patsch Nass (hatten die komplette Kleidung an, als haetten wir geduscht) kamen wir am Headquarter an.

Posted by JuG 1:24 AM Archived in Malaysia Comments (0)

Taman Negara

29.12.2007

sunny

Nach dem Fruestueck (Western Style: Muesli, Toast, Kaese, Marmelade...) kutschierte uns unser Driver zum Headquarter. Von dort brachen wir um 9.30 Uhr zum Canopy Walk auf (6Spaziergang in 20 bis 45 Metern Hoehe ueber 6 lange Haengebruecken und 5 Plattformen, die in den sonst verschlossenen Wipfelregionen des Regenwaldes zeigen). DSCF4122.jpg
Danach marschierten wir durch den Dschungel zu 2 Aussichtspunkten (Teresek Hill). Auf dem Weg erfuhren wir durch unseren Guide viele interessante Sachen ueber Leben und Vegetation im Regenwald. Nach dem Mittagessen starteten wir gemeinsam mit dem norwegischen Paerchen (haben bereits am Vortag mit ihnen diese Tour ausgemacht) einen Bootstrip ueber den Sungai Tahan durch den Dschungel hinauf zu den Stromschwellen Lata Berkoh. Diese 20-minuetige Bootsfahrt war wirklich einzigartig. Danach mussten wir allerdings nochmal 20 Minuten entlang des Ufers zur Swimming Area zum Miniwasserfall marschieren. Dort angekommen sprangen wir in den glasklaren erfrischenden Fluss, welcher vom hoechsten Berg des Taman Negara hinabfliesst.

Beim Abendessen sorgten wir wieder fuer Gelaechter. Diesmal war nur noch das italienische Paerchen sowie das Person sowie wir zu Tisch. Auf den Plaetzen standen jeweils ein flacher Teller, Gabel und Loeffel (Messer wird in Malaysia nie verwendet), eine kleine Glasschuessel sowie insgesamt 2 Suppenaehnliche Plastikschuesseln, die auch unbedingt auf unseren beiden Plaetzen stehen mussten. Wir schoepften uns Suppe in die beiden grossen Schuesseln und eroeffneten das Dinner. Waehrend wir unsere Suppe loeffelten, ueberlegten wir die ganze Zeit, wofuer die kleinen Glasschuesseln sind. Es gab ja keinen Salat. Als wir aufblickten und uns in der Runde umsahen, bemerkten wir, dass alle anderen ihre Suppe aus den kleinen Glasschuesseln assen. Peinlich beruehrt stellten wir fest, dass wir aus den einzig grossen Schuesseln die am Tisch standen assen. Wir fragten nach, wofuer eigentlich "unsere Schuesseln" gedacht seien. Keiner konnte sich das Grinsen verbergen und nach dem kurzen Gelaechter teilte uns der Italiener mit (Gastgeber haette wohl hoefflichkeitshalber nichts gesagt), dass diese die "Muelleimer" fuer Graeten und Essensabfaelle sind. Nachdem wir unsere Suppe fertiggeloeffelt haben, stellte wir sie auch wieder mit den Worten "Now we have finished, you can put your bones inside" zur Verfuegung *g*.
Nach dem Abendessen machten wir uns auf den Nightwalk (mit Taschnlampen bewaffnet) auf, eine zweistuendige Wanderung durch den Regenwald. War sehr beeindruckend. Unser Guide zeigte uns viele Insekten wir Skorpione, Raupe (12 cm), Termiten, Hunting Spider (10cm), Grashuepfer, wandelndes Blatt, Sticking Insects (sehen aus wie Ast), Gluehwuermchen; sowie bunte schlafende Voegel; Samba Hirsche und fluoriszierende Pilze.

Posted by JuG 1:08 AM Archived in Malaysia Comments (0)

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